Cybersicherheit & Datenschutz

Unterstützung bei Datenschutzverletzungen

AploIQ erstellt bei einer möglichen Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten eine gemeinsame technische und datenbezogene Tatsachengrundlage. So können befugte Datenschutz-, Rechts- und Reaktionsteams ihre Entscheidungen auf dokumentierte Feststellungen statt auf verteilte Zwischenstände stützen.

AploIQ unterstützt die technische Abgrenzung einer möglichen Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten, die Analyse potenziell betroffener Systeme, Personen und Daten sowie die Dokumentation der Beweislage für die zuständigen Stellen. Entscheidungen über Meldungen und Rechtsfragen sowie die Entscheidungen des Verantwortlichen und des Datenschutzbeauftragten (DPO) verbleiben bei diesen Stellen.

  • AploIQ bereitet technische Nachweise und die Tatsachengrundlage zu potenziell betroffenen Daten auf; rechtliche und Meldungsentscheidungen sowie Entscheidungen des Datenschutzbeauftragten (DPO), des Verantwortlichen und der Einsatzleitung treffen die zuständigen Stellen des Auftraggebers.

Wenn die Tatsachen einer möglichen Datenschutzverletzung noch unvollständig sind

  • Die betroffenen Systeme, Konten oder Ablagen sind noch nicht eingegrenzt.
  • Es ist unklar, welche Personen, Unterlagen und Kategorien personenbezogener Daten möglicherweise betroffen sind.
  • Technische Befunde, Reaktionsmaßnahmen und Datenschutzfragen liegen in getrennten Aufzeichnungen ohne gemeinsame Chronologie vor.
  • Befugte Entscheidungsträger benötigen innerhalb einer kurzen Frist eine nachvollziehbare Tatsachengrundlage.

Möglicher Leistungsumfang

Technische Eingrenzung des Vorfalls

Relevante Systeme, Konten, Zeiträume, Zugangswege und verfügbare Beweismittel werden gemeinsam mit dem Reaktionsteam zugeordnet.

Analyse potenziell betroffener Daten

Mögliche Datenspeicher werden ermittelt und Prüfungskriterien festgelegt. Anschließend wird geprüft, welche Personen, Unterlagen und Kategorien personenbezogener Daten betroffen sein könnten.

Dokumentation der Beweislage

Technische Befunde, Annahmen, offene Fragen, Maßnahmen und Quellenverweise werden in einer Chronologie fortgeführt.

Unterlagen für Entscheidungen

Technische Befunde und Datenanalysen werden für den Verantwortlichen, den Datenschutzbeauftragten (DPO), Rechtsberater und weitere befugte Entscheidungsträger geordnet.

Mögliche Arbeitsergebnisse

  • Übersicht potenziell betroffener Systeme und Konten
  • Übersicht potenziell betroffener Personen, Unterlagen und Datenkategorien
  • Chronologie des Vorfalls, Beweismittelverzeichnis und Register offener Fragen
  • Technische Entscheidungsunterlage mit ausgewiesenen Grenzen

Vorgehensweise

  1. Technisches Ereignis eingrenzen

    Bekannte Tatsachen, möglicherweise beteiligte Systeme und die technischen Aufzeichnungen zur Prüfung der vorläufigen Einschätzung werden abgestimmt.

  2. Potenziell betroffene Daten prüfen

    Der relevante Bestand wird anhand vereinbarter Kriterien eingegrenzt; Unsicherheit wird dokumentiert und nicht als Tatsache behandelt.

  3. Entscheidungsgrundlage laufend aktualisieren

    Feststellungen, Änderungen, Beweislücken und Fragen werden mit dem Zeitplan der zuständigen Stellen abgeglichen.

Was in eine erste Nachricht gehört

Nennen Sie in einer kurzen Nachricht ohne sensible oder vertrauliche Angaben das Datum des Ereignisses, möglicherweise betroffene Systeme, die derzeit zuständige Stelle und den Zeitplan für Entscheidungen. Fügen Sie keine Protokolle, personenbezogenen Daten oder Entwürfe für Meldungen bei.

Mögliche Datenschutzverletzung besprechen

Technische Unterstützung und Meldungsentscheidungen

  • Entscheidet AploIQ, ob eine Meldung erforderlich ist?

    Nein. AploIQ hilft, die technischen Tatsachen und die potenziell betroffenen Daten festzustellen. Der Verantwortliche, der Datenschutzbeauftragte (DPO) und die Rechtsberater treffen Entscheidungen über Meldungen und regulatorische Kommunikation.